Cellulite (Orangenhaut)
Beau Well Dreams
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Wien, Landstraßer Hauptstraße 71, Tel.: 0699/17171030
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Wien, Mariahilfer Straße 32, Tel.: 0699/11811681
Öffnungszeiten
Mo-Fr 9-20 Uhr, Sa 9-14 Uhr
Cellulite - die Orangenhaut -
stellt für etwa 80 Prozent aller Frauen ein mehr oder weniger großes Problem
dar. Allerdings "nur" ein kosmetisches, denn Krankheitswert hat der
Status keinen.
Dass die Cellulite gemeinerweise fast
ausschließlich Frauen betrifft, liegt am speziellen Aufbau ihrer Haut und deren
Reaktion auf die weiblichen Hormone: Die Lederhaut der Frauen ist viel weniger
derb und elastischer als jene der Männer. In ihrer Unterhaut finden sich
vermehrt Fettzellen. Kollagenfasern, die dort für Reißfestigkeit sorgen, lagern
sich bei der Frau parallel nebeneinander, während sie beim Mann netzartig
ineinander verwoben sind. Dadurch können sich Fettzellen, wenn sie wachsen,
zwischen den Kollagenfasern hindurchzwängen und werden an der Oberfläche
sichtbar. So entsteht die noppige Struktur an den betroffenen Flächen.
Cellulite - eine ungerechte
Laune der Natur?
Die Erhebungen der Orangenhaut sind also eigentlich
nichts weiter als riesige Fettzellen, die vom Bindegewebe nicht mehr in der
Unterhaut festgehalten werden konnten. Östrogen ist dafür verantwortlich, dass
Frauen ihr Depotfett bevorzugt an Schenkeln und Po ablagern, ebenso sorgt es
für die beschriebene elastischere Textur der Kollagenfasern. Lipozyten, die
fettspeichernden Zellen, werden zudem einiges größer als beim anderen Geschlecht.
Hat sich die Cellulite erst einmal entwickelt, kommen Stoffwechselprobleme
hinzu und verschlimmern die Situation noch: Aufgeblähte Fettzellen behindern
den Abfluss von Lymphe und Blut, wodurch Wasser in das umliegende Gewebe
abgepresst wird. Ergebnis: Die Haut ringsherum schwillt zusätzlich an.
Frauen sollten sich von der Natur aber nicht allzu
stiefmütterlich behandelt fühlen: Die gleichen Vorgänge sorgen auch dafür, dass
die weibliche Haut um einiges zarter ist, extreme Formveränderungen wie bei
einer Schwangerschaft leichter wegsteckt, und sich aufgrund des vermehrten
Unterhautfettgewebes viel weicher anfühlt als die der Männer. Die Kehrseite der
Medaille ist Cellulite.
Schlechte Karten für rauchende Bewegungsmuffel
- Übergewicht steht dabei an erster Stelle. Je mehr
Fett in den Lipozyten gespeichert ist, desto deutlicher treten diese
hervor. Eine falsche Ernährung mit zu viel Kohlenhydraten, Zucker und Fett
steckt häufig hinter dem Problem.
- Bewegungsmangel führt dazu, dass die Muskelmasse
geringer und durch Fettgewebe ersetzt wird. Gleichzeitig verschlechtert
sich die Durchblutung.
- Rauchen ist gleich doppelt an der Entstehung von
Cellulite beteiligt: Nikotin verengt zum einen die Blutgefäße der Haut,
was den Stoffwechsel in diesen Regionen drosselt, zum anderen wird direkt
die Kollagenstruktur des Bindegewebes geschädigt.
- Krampfadern und Besenreiser - ebenfalls eine Folge
von Bindegewebsschwäche - behindern Blutfluss und Stoffwechsel. Der Stau
in den Gefäßen führt zu Wasseransammlungen und zur Schwellung der Haut.
- Zusätzliche Hormone durch Einnahme der Anti-Baby-Pille,
Hormone aller Art, Hormonkristalle, Hormonspirale und sonstige fördernd
auf Cellulite wirksam.
- Die Entwicklung verläuft in drei
Stufen. In der ersten Stufe erkennt man Cellulite, wenn man die Haut an
den betroffenen Stellen mit beiden Händen zusammenschiebt. Die typische
Orangen-Struktur wird dadurch sichtbar. Im zweiten Stadium ist sie bereits
bei Seitenlicht oder unter Muskelanspannung zu erkennen. Im dritten
Stadium ist die Cellulite schließlich nicht mehr zu übersehen.
Radikaldiäten sind aber zu vermeiden!
Allzu schnelle Gewichtsabnahme endet meist mit dem berüchtigten Jo-Jo-Effekt,
der die Kilos nach einer Hungerkur schnell wieder ansteigen lässt. Die Haut
nimmt das Auf und Ab dabei ziemlich übel und rächt sich mit noch mehr
Cellulite. Eine gemäßigte und dafür langfristige Kalorienreduktion ist also der
richtige Weg zum Ziel. Unterstützend sind alle Maßnahmen sinnvoll, die sich
anregend auf die Durchblutung der Haut auswirken. Vacustyler, Vacu Wrap,
Endermologie Lipo Massage Radial, Saugpumpenmassage, Body Wrapping –
Körperwickel, Cellu Care und sonstige, sind nur eine kleine Auswahl an
Behandlungsmöglichkeiten.
Der sogenannte Body Maß Index (kurz BMI)
ist eine von mehreren Methoden, die angewendet werden, um das Gewicht einer
Person einzuordnen. Der BMI erteilt Auskunft über das Verhältnis zwischen
Körpergewicht und Körpergröße. Werte zwischen 18,5 und 25 gelten als
Normalgewicht. Zu beachten ist, dass der BMI nur bei Erwachsenen von 18 bis 65
Jahren aussagekräftig ist.
Übergewicht
Wenn Ihr Wert über 27 liegt, sollten Sie abnehmen, um gesundheitliche
Schäden zu vermeiden. Übergewicht kann unter anderem Diabetes mellitus Typ 2, Bluthochdruck
oder andere Herz-Kreislauferkrankungen (z.B. Herzinfarkt, Koronare
Herzkrankheit, Schlaganfall, Arteriosklerose) zufolge haben.
Fettleibigkeit (Adipositas)
Liegt Ihr BMI über 30, ist aus gesundheitlichen Gründen eine
Gewichtsreduzierung dringend notwendig. Denn die gesundheitlichen Probleme, die
mit Adipositas verbunden sind, können die Lebenserwartung stark beeinflussen.
Idealgewicht
Ihr BMI liegt im gesunden Bereich, d.h. dass Sie Ihr Idealgewicht erreicht
haben bzw. sich diesem annähern. Achten Sie darauf Ihr Gewicht in diesem
Bereich zu halten, denn Über- oder Untergewicht kann zu gesundheitlichen
Problemen führen.
Wann ist der BMI nicht aussagekräftig?
Weil der BMI bestimmte Faktoren nicht einbezieht, steht er seit einigen
Jahren vermehrt in der Kritik. Bei manchen Personengruppen besitzt diese
einfache Berechnung beschränkte Aussagekraft. Der Body Maß Index gilt
beispielsweise nicht für Menschen, die intensiv Kraftsport betreiben. Da ihre
antrainierte Muskelmasse schwerer als Fettgewebe ist, können sie einen erhöhten
BMI aufweisen und fälschlicherweise als übergewichtig eingestuft werden.
Der BMI gibt auch keine Auskunft über die Verteilung des Körperfetts, die
das Risiko für Herz-Kreislauferkrankungen beeinflusst. Deshalb wäre eine
zusätzliche Messung des Bauchumfanges sinnvoll. Zudem unterscheidet der BMI
nicht zwischen Fettmasse und Wasser. Wasseransammlungen im Gewebe (z.B. bei Ödemen)
bewirken so einen falsch hohen BMI. Ebenso können Personen mit starkem
Knochenbau ohne sichtbare Fettleibigkeit einen erhöhten BMI aufweisen.
Gesund abnehmen
Eine Reduktion von Körpergewicht kann auf gesunde Weise
nicht durch Wundermittel und -diäten erzielt werden, sondern durch eine
negative Energiebilanz, d.h., die Energieaufnahme muss geringer sein als der
Energieverbrauch (= Energiebedarf) des Körpers. Um dauerhaft und gesund
abzunehmen sind drei Komponenten bedeutend: Ernährung, Bewegung und
psychologische Faktoren.
1. Ernährung:
Eine sinnvolle Reduktion der Nahrungsenergie bewegt sich zwischen 500 und
800 Kalorien (= kcal) pro Tag. Dadurch wird eine ausreichende Sättigung und
Versorgung mit lebensnotwendigen Nährstoffen erreicht. Ein zu großes
Kaloriendefizit ist längerfristig nicht empfehlenswert (Folge ist der Jo-Jo-Effekt).
Der Gewichtsverlust sollte langfristig einen halben bis einen Kilogramm pro
Woche nicht übersteigen (6000 bis 7000 kcal durch Essen eingespart, entspricht
etwa einem Kilo Gewichtsverlust).
Als Richtgröße für die Energieaufnahme während einer Gewichtsreduktion kann
der Grundbedarf herangezogen werden: Grundbedarf = Körpergewicht (jeweilige
Anzahl der Kilogramm) x 24 Zur Berechnung (und späteren Abschätzung) von
Kalorien empfiehlt es sich, eine Kalorien- und Nährwerttabelle (erhältlich im
Buchhandel) zu benutzen.
2. Bewegung:
Unterstützend sollte bei einer Gewichtsabnahme regelmäßige Bewegung (drei
bis vier Mal pro Woche eine halbe Stunde) eingebaut werden, bevorzugt
Schwimmen, Radfahren, Wandern, und schnelles Gehen, aber auch ein vermehrter
Einbau von Bewegung in den Alltag (z.B. Treppensteigen statt Liftbenützung).
Wichtig ist die Regelmäßigkeit von Aktivitäten, einmalige Gewaltbelastungen
unterstützen den Gewichtsabbau nicht. Mit gezielter Gymnastik kann auch
spezifischen Fettpolstern (Bauch, Po etc.) der Kampf angesagt werden.
Eine Kalorienreduktion hingegen führt nicht zwangsläufig zum Abbau von Fett an
den gewünschten Stellen.
3. Psychologische Faktoren:
Sie spielen eine wesentliche Rolle bei der Entstehung von Übergewicht.
Gegessen wird häufig als Belohnung, zum Vertreiben von Langeweile, zum
Stressabbau u.a.m.. Um das eigene Essverhalten kennen zu lernen bzw. zu
überprüfen, empfiehlt sich das Führen eines Protokolls (mind. sieben Tage), in
dem nicht nur Art und Menge der Lebensmittel, sondern auch Grund, Ort und Zeit
des Essens notiert werden. Anhand der Aufzeichnungen können schlechte
Gewohnheiten erkannt und schrittweise abgebaut werden. Es empfiehlt sich nicht,
alles auf einmal ändern zu wollen. Wer nicht auf eigene Faust abnehmen möchte,
bzw., wenn sich der gewünschte Erfolg nicht einstellt, sollte man mit seinem
Arzt über Möglichkeiten zur Gewichtsreduktion sprechen. Es werden Programme
(auch für Kinder) angeboten, wo man unter Gleichgesinnten lernt, seine
Ernährungsgewohnheiten umzustellen.
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