Montag, 22. Juli 2013


Cellulite (Orangenhaut)

Beau Well Dreams

1030 Wien, Landstraßer Hauptstraße 71, Tel.: 0699/17171030

1070 Wien, Mariahilfer Straße 32, Tel.: 0699/11811681

Öffnungszeiten Mo-Fr 9-20 Uhr, Sa 9-14 Uhr


Cellulite - die Orangenhaut - stellt für etwa 80 Prozent aller Frauen ein mehr oder weniger großes Problem dar. Allerdings "nur" ein kosmetisches, denn Krankheitswert hat der Status keinen.

Dass die Cellulite gemeinerweise fast ausschließlich Frauen betrifft, liegt am speziellen Aufbau ihrer Haut und deren Reaktion auf die weiblichen Hormone: Die Lederhaut der Frauen ist viel weniger derb und elastischer als jene der Männer. In ihrer Unterhaut finden sich vermehrt Fettzellen. Kollagenfasern, die dort für Reißfestigkeit sorgen, lagern sich bei der Frau parallel nebeneinander, während sie beim Mann netzartig ineinander verwoben sind. Dadurch können sich Fettzellen, wenn sie wachsen, zwischen den Kollagenfasern hindurchzwängen und werden an der Oberfläche sichtbar. So entsteht die noppige Struktur an den betroffenen Flächen.

Cellulite - eine ungerechte Laune der Natur?

Die Erhebungen der Orangenhaut sind also eigentlich nichts weiter als riesige Fettzellen, die vom Bindegewebe nicht mehr in der Unterhaut festgehalten werden konnten. Östrogen ist dafür verantwortlich, dass Frauen ihr Depotfett bevorzugt an Schenkeln und Po ablagern, ebenso sorgt es für die beschriebene elastischere Textur der Kollagenfasern. Lipozyten, die fettspeichernden Zellen, werden zudem einiges größer als beim anderen Geschlecht. Hat sich die Cellulite erst einmal entwickelt, kommen Stoffwechselprobleme hinzu und verschlimmern die Situation noch: Aufgeblähte Fettzellen behindern den Abfluss von Lymphe und Blut, wodurch Wasser in das umliegende Gewebe abgepresst wird. Ergebnis: Die Haut ringsherum schwillt zusätzlich an.

Frauen sollten sich von der Natur aber nicht allzu stiefmütterlich behandelt fühlen: Die gleichen Vorgänge sorgen auch dafür, dass die weibliche Haut um einiges zarter ist, extreme Formveränderungen wie bei einer Schwangerschaft leichter wegsteckt, und sich aufgrund des vermehrten Unterhautfettgewebes viel weicher anfühlt als die der Männer. Die Kehrseite der Medaille ist Cellulite.

Schlechte Karten für rauchende Bewegungsmuffel


  • Übergewicht steht dabei an erster Stelle. Je mehr Fett in den Lipozyten gespeichert ist, desto deutlicher treten diese hervor. Eine falsche Ernährung mit zu viel Kohlenhydraten, Zucker und Fett steckt häufig hinter dem Problem.
  • Bewegungsmangel führt dazu, dass die Muskelmasse geringer und durch Fettgewebe ersetzt wird. Gleichzeitig verschlechtert sich die Durchblutung.
  • Rauchen ist gleich doppelt an der Entstehung von Cellulite beteiligt: Nikotin verengt zum einen die Blutgefäße der Haut, was den Stoffwechsel in diesen Regionen drosselt, zum anderen wird direkt die Kollagenstruktur des Bindegewebes geschädigt.
  • Krampfadern und Besenreiser - ebenfalls eine Folge von Bindegewebsschwäche - behindern Blutfluss und Stoffwechsel. Der Stau in den Gefäßen führt zu Wasseransammlungen und zur Schwellung der Haut.
  • Zusätzliche Hormone durch Einnahme der Anti-Baby-Pille, Hormone aller Art, Hormonkristalle, Hormonspirale und sonstige fördernd auf Cellulite wirksam.
  • Die Entwicklung verläuft in drei Stufen. In der ersten Stufe erkennt man Cellulite, wenn man die Haut an den betroffenen Stellen mit beiden Händen zusammenschiebt. Die typische Orangen-Struktur wird dadurch sichtbar. Im zweiten Stadium ist sie bereits bei Seitenlicht oder unter Muskelanspannung zu erkennen. Im dritten Stadium ist die Cellulite schließlich nicht mehr zu übersehen.

Radikaldiäten sind aber zu vermeiden!


Allzu schnelle Gewichtsabnahme endet meist mit dem berüchtigten Jo-Jo-Effekt, der die Kilos nach einer Hungerkur schnell wieder ansteigen lässt. Die Haut nimmt das Auf und Ab dabei ziemlich übel und rächt sich mit noch mehr Cellulite. Eine gemäßigte und dafür langfristige Kalorienreduktion ist also der richtige Weg zum Ziel. Unterstützend sind alle Maßnahmen sinnvoll, die sich anregend auf die Durchblutung der Haut auswirken. Vacustyler, Vacu Wrap, Endermologie Lipo Massage Radial, Saugpumpenmassage, Body Wrapping – Körperwickel, Cellu Care und sonstige, sind nur eine kleine Auswahl an Behandlungsmöglichkeiten.

Der sogenannte Body Maß Index (kurz BMI) ist eine von mehreren Methoden, die angewendet werden, um das Gewicht einer Person einzuordnen. Der BMI erteilt Auskunft über das Verhältnis zwischen Körpergewicht und Körpergröße. Werte zwischen 18,5 und 25 gelten als Normalgewicht. Zu beachten ist, dass der BMI nur bei Erwachsenen von 18 bis 65 Jahren aussagekräftig ist.
 


Übergewicht


Wenn Ihr Wert über 27 liegt, sollten Sie abnehmen, um gesundheitliche Schäden zu vermeiden. Übergewicht kann unter anderem Diabetes mellitus Typ 2, Bluthochdruck oder andere Herz-Kreislauferkrankungen (z.B. Herzinfarkt, Koronare Herzkrankheit, Schlaganfall, Arteriosklerose) zufolge haben.

Fettleibigkeit (Adipositas)


Liegt Ihr BMI über 30, ist aus gesundheitlichen Gründen eine Gewichtsreduzierung dringend notwendig. Denn die gesundheitlichen Probleme, die mit Adipositas verbunden sind, können die Lebenserwartung stark beeinflussen.

Idealgewicht


Ihr BMI liegt im gesunden Bereich, d.h. dass Sie Ihr Idealgewicht erreicht haben bzw. sich diesem annähern. Achten Sie darauf Ihr Gewicht in diesem Bereich zu halten, denn Über- oder Untergewicht kann zu gesundheitlichen Problemen führen.

Wann ist der BMI nicht aussagekräftig?


Weil der BMI bestimmte Faktoren nicht einbezieht, steht er seit einigen Jahren vermehrt in der Kritik. Bei manchen Personengruppen besitzt diese einfache Berechnung beschränkte Aussagekraft. Der Body Maß Index gilt beispielsweise nicht für Menschen, die intensiv Kraftsport betreiben. Da ihre antrainierte Muskelmasse schwerer als Fettgewebe ist, können sie einen erhöhten BMI aufweisen und fälschlicherweise als übergewichtig eingestuft werden.

Der BMI gibt auch keine Auskunft über die Verteilung des Körperfetts, die das Risiko für Herz-Kreislauferkrankungen beeinflusst. Deshalb wäre eine zusätzliche Messung des Bauchumfanges sinnvoll. Zudem unterscheidet der BMI nicht zwischen Fettmasse und Wasser. Wasseransammlungen im Gewebe (z.B. bei Ödemen) bewirken so einen falsch hohen BMI. Ebenso können Personen mit starkem Knochenbau ohne sichtbare Fettleibigkeit einen erhöhten BMI aufweisen.

 

Gesund abnehmen

Eine Reduktion von Körpergewicht kann auf gesunde Weise nicht durch Wundermittel und -diäten erzielt werden, sondern durch eine negative Energiebilanz, d.h., die Energieaufnahme muss geringer sein als der Energieverbrauch (= Energiebedarf) des Körpers. Um dauerhaft und gesund abzunehmen sind drei Komponenten bedeutend: Ernährung, Bewegung und psychologische Faktoren.


1. Ernährung:


Eine sinnvolle Reduktion der Nahrungsenergie bewegt sich zwischen 500 und 800 Kalorien (= kcal) pro Tag. Dadurch wird eine ausreichende Sättigung und Versorgung mit lebensnotwendigen Nährstoffen erreicht. Ein zu großes Kaloriendefizit ist längerfristig nicht empfehlenswert (Folge ist der Jo-Jo-Effekt). Der Gewichtsverlust sollte langfristig einen halben bis einen Kilogramm pro Woche nicht übersteigen (6000 bis 7000 kcal durch Essen eingespart, entspricht etwa einem Kilo Gewichtsverlust).

Als Richtgröße für die Energieaufnahme während einer Gewichtsreduktion kann der Grundbedarf herangezogen werden: Grundbedarf = Körpergewicht (jeweilige Anzahl der Kilogramm) x 24 Zur Berechnung (und späteren Abschätzung) von Kalorien empfiehlt es sich, eine Kalorien- und Nährwerttabelle (erhältlich im Buchhandel) zu benutzen.

2. Bewegung:


Unterstützend sollte bei einer Gewichtsabnahme regelmäßige Bewegung (drei bis vier Mal pro Woche eine halbe Stunde) eingebaut werden, bevorzugt Schwimmen, Radfahren, Wandern, und schnelles Gehen, aber auch ein vermehrter Einbau von Bewegung in den Alltag (z.B. Treppensteigen statt Liftbenützung). Wichtig ist die Regelmäßigkeit von Aktivitäten, einmalige Gewaltbelastungen unterstützen den Gewichtsabbau nicht. Mit gezielter Gymnastik kann auch spezifischen Fettpolstern (Bauch, Po etc.) der Kampf angesagt werden.  Eine Kalorienreduktion hingegen führt nicht zwangsläufig zum Abbau von Fett an den gewünschten Stellen.

3. Psychologische Faktoren:


Sie spielen eine wesentliche Rolle bei der Entstehung von Übergewicht. Gegessen wird häufig als Belohnung, zum Vertreiben von Langeweile, zum Stressabbau u.a.m.. Um das eigene Essverhalten kennen zu lernen bzw. zu überprüfen, empfiehlt sich das Führen eines Protokolls (mind. sieben Tage), in dem nicht nur Art und Menge der Lebensmittel, sondern auch Grund, Ort und Zeit des Essens notiert werden. Anhand der Aufzeichnungen können schlechte Gewohnheiten erkannt und schrittweise abgebaut werden. Es empfiehlt sich nicht, alles auf einmal ändern zu wollen. Wer nicht auf eigene Faust abnehmen möchte, bzw., wenn sich der gewünschte Erfolg nicht einstellt, sollte man mit seinem Arzt über Möglichkeiten zur Gewichtsreduktion sprechen. Es werden Programme (auch für Kinder) angeboten, wo man unter Gleichgesinnten lernt, seine Ernährungsgewohnheiten umzustellen.

Beau Well Dreams

1030 Wien, Landstraßer Hauptstraße 71, Tel.: 0699/17171030

1070 Wien, Mariahilfer Straße 32, Tel.: 0699/11811681

Öffnungszeiten Mo-Fr 9-20 Uhr, Sa 9-14 Uhr


 

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